Forstarbeiten

Bei unseren Durchforstungsarbeiten legen wir besonderen Wert auf eine bodenschonende Durchführung. Dabei stehen gezielte Maßnahmen wie die Entnahme der Z-Stämme, die Wertastung sowie die gezielte Förderung der Z-Bäume im Mittelpunkt.

Herbst- und Frühjahrspflanzung

Ab Ende Oktober können wurzelnackte Forstpflanzen wieder in die Erde gesetzt werden. Die Pflanzung sollte während der Vegetationsruhe (keine Wachstumsphase) erfolgen, vorausgesetzt, der Boden ist nicht gefroren. Die Frühjahrspflanzung kann beginnen, sobald der Boden nicht mehr gefroren ist und sich wieder geöffnet hat.

Wichtig: Die Douglasie ist nicht für eine Herbstpflanzung geeignet, da hierbei große Ausfälle drohen. Auch bei der Lärche ist Vorsicht geboten. Es wird empfohlen, mit der Pflanzung erst Ende November zu beginnen.

Tipp

Der Transport der Pflanzen sollte immer windgeschützt erfolgen. Am besten eignet sich ein geschlossenes Fahrzeug oder die Abdeckung mit einer dunklen, winddichten Plane. Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung auf die Wurzeln können diese austrocknen.

Wichtiger Hinweis

Auch wenn Wurzeln trocken erscheinen, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass die Pflanzen vertrocknet sind. Viele Pflanzenarten werden im Kühlhaus gelagert, um ihnen einen längeren Winter vorzutäuschen und ein vorzeitiges Austreiben zu verhindern. In diesem Zustand können die Wurzeln trocken aussehen.

Die Pflanzzeit für Gehölze mit nackten Wurzeln erstreckt sich vom Abschluss des Wachstums im Oktober bis zum Wiederaustrieb im Mai des Folgejahres.

Optimale Bedingungen für das Verpflanzen herrschen bei kühlem und feuchtem Wetter. Solange der Boden nicht gefroren ist und kein Dauerfrost besteht, kann gepflanzt werden. Es ist jedoch wichtig, die Wurzeln vor direktem Frost zu schützen. Hierfür sollten die Wurzeln vor der Pflanzung mit einem Sack oder Tuch abgedeckt werden.